Spediteure und Transporteure auf dem Weg zur aussagekräftigen und kundenfreundlichen Webseite

Spediteure , Transporteure und Logistiker nehmen ihren Webauftritt häufig leider nicht allzu genau unter die Lupe. Zu dieser These kommen wir, nachdem wir uns durch hunderte von Webseiten von Spediteuren und Transporteuren geklickt haben.

Schlechte Webseiten sind im Jahr 2015 immer noch bei vielen Spediteuren, Transporteuren und Logistikern die Regel.

Insgesamt waren wir erstaunt, teilweise sogar enttäuscht darüber, wie mangelhaft die Webseiten vieler Anbieter für deren Kunden sind. Und stellt euch vor: Von manchen professionellen Spediteuren ist im Netz sogar überhaupt kein Webauftritt zu finden! Erstaunlich, oder?

Wir finden, dass jeder, der im Transportgeschäft tätig ist, sich um eine ordentliche Internetpräsenz kümmern sollte. Schließlich suchen erstaunlich viele Menschen den Spediteur ihres Vertrauens im Netz. Und einen Spediteur, der sich gar nicht oder nur schlecht präsentiert, wird der Suchende wohl kaum auswählen.

Dabei ist eine ordentliche Webpräsenz im Grunde gar keine große Sache.

Entweder nimmt man die Gestaltung der Webseite selbst in die Hand oder man sucht sich einen Anbieter, der fertige Bausteine für den Webseitenaufbau zur Verfügung stellt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein paar Euros in die Hand zu nehmen und sich Hilfe zu suchen. Für einige hundert Euro bekommt man sowohl von professionellen Anbietern als auch von Studenten eine annehmbare Webseite angefertigt. Und durch einen tollen Webauftritt wirkt man nicht nur gleich viel seriöser, sondern bekommt natürlich auch mehr Anfragen.

Ein Tipp von uns: Schaltet bei Bedarf einfach bei eBay-Kleinanzeigen ein Inserat mit der Überschrift: „Suche Hilfe für die Gestaltung einer Webseite“ oder „Homepage in Html“ und ihr werdet sehen, dass sich bestimmt bald jemand bei euch meldet, der sich eures Antrages annimmt.

Kontaktmöglichkeiten wie die E-Mail-Adresse nicht verstecken!

Die häufigsten Fehler beginnen schon damit, dass Kontaktmöglichkeiten wie die E-Mail-Adresse oder die Telefonnummer schwer zu finden sind. Viele verwenden Kontaktformulare mit Eingabefeldern, auf denen Besucher oder Kunden ihre Anfragen eingeben können. Gegen Kontaktformulare ist nichts einzuwenden, allerdings solltet ihr unbedingt eure E-Mail-Adresse gut sichtbar angeben. Denn wenn ihr es nicht tut, entgehen euch viele gute Anfragen und damit auch Kunden. Sowohl ich als auch die meisten anderen möchten einfach auf eine E-Mail-Adresse klicken und euch eine Anfrage senden. Dabei möchten die Wenigsten vorher ein Kontaktformular ausfüllen.

Des Weiteren sollte beachtet werden, dass versendete Anfragen durch Kontaktformulare bei vielen E-Mail-Anbietern direkt im Spam landen. Warum? Jeder E-Mail-Dienst hat einen Filter, der die eingehenden E-Mails überprüft. Dabei erkennt der Filter oft, ob die Mail direkt von einer Person oder von einem System gesendet wurde.

Also ganz wichtig: Kontaktformulare sind prinzipiell eine gute Sache, aber eine gut sichtbare E-Mail-Adresse ist darüber hinaus unverzichtbar. Am besten platziert ihr diese gleich auf der Startseite gut sichtbar :-).

Und noch ein Tipp: Vermeidet es, eure Email-Adresse info@ zu nennen, denn das klingt sehr oberflächlich. Viel besser ist service@ , kontakt@ oder noch besser ein Name wie zum Beispiel max@… .

Auch das Impressum ist wichtig. Es ist nicht nur rechtlich vorgeschrieben, sondern es zeigt auch den Kunden, wer ihr seid und woher ihr kommt und schafft somit gleich etwas Vertrauen.

Bilder sagen mehr als tausend Worte!

Anscheinend denken immer noch viele Spediteure, dass ein Webauftritt nur eine weitere Visitenkarte ist und einige Informationen ausreichend seien. Das war vielleicht noch vor der Jahrtausendwende so, aber heutzutage verliert man durch eine langweilige Webseite sehr schnell Kunden.

Deshalb sind gute Bilder auf der Webseite ein Muss! Dazu braucht man heutzutage keine Profikamera mehr, sondern ein normales Smartphone mit Kamerafunktion ist meist völlig ausreichend. Damit könnt ihr schnell und unkompliziert eure Transportmittel und Lagerhallen oder auch das Team bei der Arbeit, beim Umzug beziehungsweise auch euch selbst fotografieren und schon hat der Kunde ein erstes Bild davon, was ihr macht und wer ihr seid.

Solltet ihr keine Zeit haben, um selbst Bilder zu knipsen, könnt ihr auch Bilder aus sogenannten Bilderdatenbanken wie Flickr oder Fotolia verwenden. Dabei müsst ihr allerdings beachten, dass nicht zwangsläufig alle dort zur Verfügung gestellten Photos kostenlos sind. Manche von ihnen muss man vielmehr käuflich erwerben. Aber der Kauf lohnt sich in aller Regel, denn die meisten Photos sind dort relativ günstig und im Vergleich meist sehr professionell.

Dennoch würde ich jedem empfehlen, seine eigenen Bilder zu knipsen, denn der Kunde möchte schließlich am liebsten sehen, was ihr zu bieten habt und weniger, was Spediteure allgemein bieten. Und euer Angebot kann der Kunde nur sehen, wenn ihr eigene Photos zeigt.

Wenn ihr mit dem Photo-Knipsen fertig seid, könnt ihr diese in die Webseite einfügen. Dabei dürft ihr aber nicht vergessen, eine kurze Bildbeschreibung hinzuzufügen. Denn nur so kann sich der Kunde ein genaues Bild machen.

Als Spediteur die Webseite einfach und verständlich halten

Unabhängig vom Photo-Aufgebot haben wir gesehen, dass einige Webseiten sehr kompliziert gestaltet sind und ungeheuer viele Links bieten, von denen die meisten allerdings häufig überflüssig sind. Deshalb raten wir euch, von unnötigen Informationen abzusehen und euch vielmehr auf wichtige Informationen wie aussagekräftige Bilder, Kontaktinformation, Impressum und eine erste Kurzbeschreibung der Leistungen zu konzentrieren.

Also denkt daran: Haltet eure Webseite so einfach als irgend möglich und kommt auf den Punkt. Denn der Kunde möchte zu Beginn eigentlich nur wissen, worin euer Aufgabengebiet besteht und wie er euch erreichen kann!

Wenn ihr diese Tipps einhaltet, seid ihr der Hälfte eurer Konkurrenten schon um einiges voraus ;-).

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