Wie transportiert man ein Tiny House? Der Trend aus den USA kommt nach Deutschland.

Was ist ein Tiny House?

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(Quelle: minimotives.wordpress.com )

In den USA werden damit Häuser bezeichnet, die ein Wohnen auf kleinstem Raum ermöglichen. Wörtlich übersetzt bedeutet es so viel wie „winziges Haus“. Diese winzigen Häuser werden in den USA immer beliebter und auch in Deutschland finden sich bereits Anhänger dieses Wohnstils. Der unschätzbare Vorteil dieser Mini-Häuser liegt in ihrer Flexibilität. Sie können nämlich von einem Ort zu einem anderen transportiert werden.

Wer hat denn nicht schon einmal davon geträumt, seine vier Wände einfach mal mitzunehmen und woanders hinzustellen?

Falls die Frage auftaucht: Warum sollte ich mein Haus transportieren? Nun, Gründe zum „Haustransport“ gibt es genug. Zum Beispiel wenn berufliche Veränderungen ins Haus stehen oder wenn man für seinen Job weit fahren muss und sein Haus lieber in der Nähe der Firma platzieren würde. Oder wenn man einfach mal einen landschaftlichen Tapetenwechsel wünscht, vor diesem aber zurückschreckt, weil man sein Backsteinhaus nicht einfach mal eben an den Pick-up ankuppeln kann. Mit dem Tiny House ist all das kein Problem. Anhängerkupplung ran und los geht’s ;-).

Neben den Mobilitätsgedanken gibt es natürlich noch weitere Vorteile, wie zum Beispiel, dass ein Tiny House sehr viel umweltschonender, ökologischer, energiesparender und vor allem günstiger ist als ein herkömmliches Haus.

Keine Kisten mehr für den Umzug verpacken!

Darüber hinaus kennt jeder, der einmal umgezogen ist, das nervige Ein- und Auspacken der Umzugskisten. Mit den Mini-Häusern ist dieses Problem quasi wie weggefegt, denn wenn man das ganze Haus einfach von einem Ort zum nächsten versetzen kann, hat das nervige Verpacken ganz automatisch ein Ende. Und auch die Umzugsfirmen haben weniger Ärger und Arbeit, denn sie müssen keine Kisten schleppen ;-).

Haus von A nach B transportieren!

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(Quelle: minimotives.wordpress.com )

Hält man sich all diese Vorteile vor Augen, braucht man wahrscheinlich nicht mehr allzu viele weitere Argumente, um stolzer Besitzer eines Tiny Houses werden zu wollen. Und wenn man erst einmal Tiny-House-Besitzer ist, möchte man sein kleines Haus früher oder später bestimmt auch mal von A nach B bewegen. Nicht unbedingt weil man es muss, sondern weil einfach die Möglichkeit dazu gegeben ist. Aber wie sollte man beim „Umzug“ am besten vorgehen?

 

Welches Wetter für den Transport?

Am besten transportiert man sein Haus natürlich im Sommer, denn im Winter könnte es auf den Straßen zu rutschig werden und der Anhänger könnte infolgedessen ins Schlittern geraten. Sollte man – aus welchen Gründen auch immer – im Winter umziehen müssen, ist das natürlich kein Weltuntergang. Man sollte dann aber auf alle Fälle optimal gesichert sein und sehr langsam fahren.

Auch bei starkem Wind sollte man mit dem Umzug lieber ein zwei Tage warten, bis sich der Wind gelegt hat und keine unnötigen Risiken eingehen. Man darf nicht vergessen, dass ein Mini-Haus kein Wohnwagen, sondern tatsächlich ein echtes Haus ist.

Selbst fahren oder doch ein Profi bestellen?

Neben Wetter und Verkehr spielt natürlich auch noch der Fahrer eine Rolle. Wenn man einen Führerschein für einen LKW hat, einen entsprechenden Anhänger ziehen darf und genug Erfahrung hat, kann man den Umzug natürlich selbst in die Hand nehmen. Ansonsten sollte man besser ein paar Euro in investieren und eine Spedition oder ein Transportunternehmen dafür beauftragen, das sich mit dem Transport von Modulhäusern auskennt.

Egal wie sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Alle Scheinwerfer am LKW und am Hänger sollten überprüft werden.
  • Eine Karte für LKWs sollte gekauft werden und man sollte sicher gehen, dass keine Brücken oder kleine Straßen auf dem Weg liegen, die beim Transport zu Problemen führen könnte.
  • Alle Bremsen sollten vor Fahrtbeginn unbedingt geprüft werden!
  • Man sollte ein Abschleppseil für den Notfall mitnehmen.
  • Die Fenster am Mini-Haus sollte man zukleben und schützen.
  • Es empfiehlt sich auch, eine kleinere Testfahrt zu machen, bevor es los geht.
  • Im Mini-Haus sollte man alles rutschfest absichern, damit nichts zu Bruch geht.
  • Außerdem sollte man immer rechts und nicht schneller als 80 km/h fahren .
  • Sofern man einen LKW mietet, sollte man sich vor Fahrtantritt unbedingt rückversichern, dass mit dem Fahrzeug alles in Ordnung ist.
  • Des Weiteren sollte man prüfen, ob das Mini-Haus Übergröße hat und spezielle Genehmigungen braucht.
  • Je nach Höhe des Hauses können Bäume oder auch Laternen zum Hindernis werden – das sollte man vor Fahrtantritt bedenken.

Will man das eigene Haus doch nicht selbst transportieren, besteht natürlich die Möglichkeit, eine Firma für den Transport zu beauftragen.

Wenn du nach einer professionellen Spedition oder einem professionellen Transporteur suchst, der dir dein Tiny House transportieren soll, dann kannst du dein Inserat bei bringhand.de platzieren, damit sich erfahrene Transporteure bei dir melden können.

Wir wünschen dir schon jetzt jede Menge Freude in und mit deinem Häuschen. Daumen hoch für diesen Wohn- und Lebensstil!

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