Wie versendet man eigentlich einen Tisch oder eine Sitzbank günstiger?

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Es gibt wahrscheinlich keine Küche, die es nicht hat – das geliebte Herzstück. In den einen Haushalten ist es der Tisch, in den anderen die Sitzbank. Im Allgemeinen schenken wir diesem Herzstück keine gesonderte Beachtung, merken aber umso mehr, was uns fehlt, wenn es einmal nicht da ist oder wie gewohnt funktioniert. Dieser Fall des Nicht-Funktionierens trifft vor allem bei einem Umzug ein. Der Tisch oder die Sitzbank müssen aus ihrer gewohnten Position genommen und in das neue Heim transportiert werden. Dabei spielt es im Übrigen keine Rolle, ob deine zwei Möbelstücke einfach oder aufwendig verarbeitet sind beziehungsweise dir viel oder wenig an ihnen liegt. Sie müssen mit – egal wie. Wie du beim Umzug vorgehst, liegt im Endeffekt bei dir. Entweder du transportierst dein wertvolles Möbelstück selbst oder du beauftragst eine Umzugsfirma und lässt es transportieren. Wenn dir die Umzugsfirma zu teuer ist, hast du darüber hinaus natürlich auch noch die Möglichkeit, auf einen privaten Transporteur auszuweichen.

1. Möglichkeit: Selbst transportieren – mit dem eigenen oder einem gemieteten Auto.

Wenn du selbst ein größeres Auto besitzt, bist du fein raus. Du fragst Freunde oder Bekannte, ob sie dir beim Tragen helfen, erledigst den Umzug nach bestem Wissen und Gewissen selbst, musst dir um das Umzugsunternehmen keine Sorgen machen und dein Geldbeutel freut sich auch.

2. Möglichkeit: Ein Umzugsunternehmen für den Transport des Tisches beziehungsweise der Sitzbank beauftragen.

Wenn du selbst kein größeres Auto besitzt und auch niemanden kennst, der dir seins für diesen Tag ausleihen kann, sieht deine Ausgangslage nicht mehr ganz so rosig aus. Im Grunde bleibt dir nur eins: jemanden für den Umzug zu beauftragen. Dabei wirst du schnell merken, dass die Beauftragung einer Umzugsfirma ziemlich ins Geld geht. Selbst wenn du dein Möbelstück nur als Beiladung versendest, sinken die Transportkosten nicht besonders, da die meisten Umzugsfirmen beziehungsweise Möbelspeditionen einen Grundpreis von etwa 180 Euro veranschlagen. Zudem musst du bei der Option „Beiladung“ damit rechnen, dass du in deinem neuen Heim unter Umständen zwei bis drei Wochen auf dein Herzstück warten musst und in diesem Fall will warten echt gelernt sein. Denn wer mag schon drei Wochen im Stehen essen ;-)? Die Wartedauer entsteht dadurch, dass das Umzugsunternehmen dein zu versendendes Möbelstück zwar zum gewünschten Termin abholt, es aber bei sich im Lager so lange einlagert, bis sich eine Fahrt in Richtung deines neuen Wohnortes ergibt. Wenn du kein Mensch bist, der gerne wartet, kannst du deinen Tisch beziehungsweise deine Sitzbank natürlich auch per Spedition transportieren lassen. Das wird dann aber unter Umständen ziemlich schnell ganz schön teuer, da der Spediteur deine Möbelstücke direkt hinfahren muss, egal ob dein neuer Wohnort auf seinem Weg liegt oder nicht.

3. Möglichkeit: Last-minute Alternative – Ausweichen auf einen privaten Transporteur.

Wenn dir die Option mit dem Umzugsunternehmen aus Kostengründen nicht so zusagt, du aber auch nicht die Möglichkeit hast, den Umzug selbst zu übernehmen, musst du noch lange nicht ans Aufgeben denken. Denn es gibt noch eine weitere Möglichkeit, die sich sogar last-minute noch gut organisieren lässt: Das Ausweichen auf einen privaten Transporteur. Wenn du genauer schaust, wirst du sehr schnell feststellen, dass sehr viele Menschen – seien es Spediteure oder Privatpersonen – oft eine Leerfahrt haben, die sie natürlich nach Möglichkeit gerne vermeiden würden, um sich wenigstens die Benzinkosten für die Rückfahrt bezahlen zu können. Solche Menschen sind der ideale Partner für derartige Angelegenheiten. Du beauftragst sie für die Mitnahme deines Möbelstückes und sie erhalten von dir eine Entlohnung dafür, mit der sie ihre Ausgaben für Benzinkosten decken können. Um diese Gelegenheit nutzen zu können, sollte man ziemlich spontan sein und sich an den jeweiligen Transporteur anpassen.

Hört sich ja bis dahin ganz gut an. Aber wo findet man eigentlich jemanden, der gerade eine Leerfahrt hat? Menschen mit Leerfahrten findest du, indem du dir entweder eine Checkliste erstellst und alle Speditionen abtelefonierst – was ziemlich aufwendig ist – oder indem du deinen Auftrag auf einer Transportbörse wie zum Beispiel der Seite www.bringhand.de inserierst. Die Transportbörse hat den riesigen Vorteil, dass du dein Inserat nur einmal einstellen musst und dann entspannt auf Angebote warten kannst, die dir von interessierten Transporteuren unterbreitet werden. Du musst also weder Nummern raussuchen noch anrufen noch viel Zeit aufwenden. Einmal eingestellt, läuft der Rest im Grunde wie von selbst. Sobald du Angebote erhalten hast, kannst du dir in Ruhe das für dich beste Angebot aussuchen und dem entsprechenden Transporteur zusagen.

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Private Fahrer können dir deine Sachen als Mitfahrgelegenheit überbringen.

Wie du an der Stelle sicherlich schon ahnst, funktionieren Transportbörsen im Grunde sehr ähnlich wie die Mitfahrgelegenheiten für Menschen. Nur, dass es hier eben um Dinge geht. Es gibt genügend Menschen, die sowieso eine Strecke fahren und auf dieser Strecke noch sehr viel Platz im Auto haben, um zu Beispiel einen Tisch mitzunehmen. Solche Transportgelegenheiten findest du auf der Seite von bringhand.de. Dazu inserierst du – wie oben bereits kurz erwähnt – einfach deinen Versandauftrag und wartest anschließend ab, bis sich jemand bei dir meldet. Natürlich kannst du darüber hinaus auch selbst die Suche in die Hand nehmen und über die Seite direkt nach Transportmöglichkeiten suchen und einen Transporteur anfragen.

Verpacke deinen Tisch so gut wie möglich

Egal, für welche Möglichkeit du dich letztlich entscheidest, solltest du dein Möbelstück immer äußerst gut verpacken. Dazu braucht es zwar einige Minuten an Zeit, ein Klebeband, etwas Papier und eventuell Schutzfolie, aber du wirst sehen, dass sich der geringe Aufwand lohnt. Durch eine gute Verpackung vermeidest du nämlich unnötige Kratzer und Dellen am Tisch und  Ärger mit dem verantwortlichen Transporteur.

Wir hoffen, wir konnten dir auf diesem Weg einige Umzugstipps im Hinblick auf das Versenden einer Bank oder eines Tisches geben. Wenn du noch mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, findest du in diesem Buch hilfreiche Umzugstipps.

Wir wünschen dir an der Stelle ganz viel Erfolg bei deinem Umzug und hoffen, dir den ein oder andern Transporteur vermitteln zu können ;-).

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1 Kommentar auf "Wie versendet man eigentlich einen Tisch oder eine Sitzbank günstiger?"

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Jens Szabelski
Gast
Jens Szabelski
5 Monate 3 Tage her

Interessanter Beitrag! Passend da ich bald Auswandere und so was ist immer gut zu wissen! Danke! :-)

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