Reise nach Mexiko: Transport von Cancun bis Tulum

Von Mexiko und Tulum erfuhren wir per Zufall durch ein Youtube-Video von anderen Reisenden. Das Video kam wie gerufen, da wir zu der Zeit gerade überlegten, wohin die nächste Reise gehen sollte. Wir waren zuvor bereits in Australien und in einigen asiatischen Ländern und wollten diesmal eine andere Richtung einschlagen. Am liebsten in Richtung amerikanischen Kontinent. Da kam Mexiko wie gerufen.

Wie wir nachlasen, herrschte in Mexiko gerade die Regensaison. In dieser Saison regnet es gewöhnlich für einige Minuten sehr stark und danach kommt die Sonne wieder heraus. Der Regen machte uns nichts aus. Die einzige Sorge, die wir hatten, waren die Hurrikans, die zu dieser Zeit wohl ebenfalls tobten! Allerdings gibt es, wie wir weiter lasen, durchaus auch Vorteile zu dieser Jahreszeit zu reisen. Denn in der Regensaison sind wohl die Sehenswürdigkeiten nicht so sehr vom Tourismus überlaufen. Außerdem sind die Preise wohl ebenfalls niedriger als zur Hauptsaison. Zudem überzeugte uns auch der Flugpreis von Frankfurt nach Cancun und auch die Flugdauer erfüllte unsere Ansprüche. Also beschlossen wir – Regensaison hin oder her – die Reise nach Mexiko anzutreten!

Mit dem Condor Flugzeug nach Mexiko 

Die Reise nach Mexiko begann für uns in der Pfalz. Und zwar mit einem Rail & Fly Ticket in Richtung Frankfurt. Bis dato ließen wir uns immer mit dem Fahrzeug direkt zum Flughafen bringen, aber dieses Mal wollten wir es mit dem Zug probieren! Denn die Zugfahrt war im Ticketpreis enthalten und war somit letztlich nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel besser. Zuerst hatten wir so unsere Zweifel bezüglich Rail & Fly, weil wir in der Vergangenheit nicht gerade die besten Erfahrungen mit der Deutschen Bahn machten, vor allem, was die Pünktlichkeit betrifft. Doch diesmal konnten wir uns darüber nicht beklagen. Der Zug kam pünktlich direkt im Terminal 2 an und wir fanden ohne größere Problem unseren Condor Schalter!

Die Condor möchte einen Weiterflug sehen!

Dort angekommen verhielten sich die Mitarbeiter am Schalter bei der Ticketausgabe genau so stur wie die Mitarbeiter der anderen Fluggesellschaften davor. Wenn man mittlerweile nämlich nur einen Hinflug in ein Land vorweisen kann, aber kein Rückflug- oder Weiterflugticket vorweisen kann, hat man in der Zwischenzeit für gewöhnlich ein Problem am Ticketschalter. Denn ohne Rück- oder Weiterflugticket ist fast kein Check-in mehr möglich. Über diese neumodische Praxis der Fluggesellschaften und den damit verbundenen Kontrollwahnsinn an den Flughäfen sind wir immer wieder verblüfft.

Dass man auf Weltreise geht und manchmal im Vorfeld einfach noch nicht genau weiß, wie lange man in einem Land bleibt, scheint keine Option zu sein. Am liebsten sehen es die Airlines, wenn man dirket ein Rückflugticket ins Heimatland vorweist. Also das Hamsterrad nur für einen vorab genauestens festgelegten und für alle kontrollierbaren Zeitraum verlässt. Wenn man die Welt bereisen will, ist ein Rückflugticket natürlich keine wirkliche Option. Denn unterwegs kann sich so viel ändern, dass zumindest wir nicht sagen können, wann und von wo aus wir nach Hause fliegen. Deshalb bleibt uns nichts anderes übrig, als sich irgendeinen Weiterflug zu buchen. Denn wenn man das nicht tut, muss man, wie gesagt zuhause bleiben, weil einem die Airline den Check-in verwährt. Wahnsinn! Im Wissen darüber buchten wir deshalb schon vorher einen Weiterflug nach Kuba. Das besänftigte den Typen am Ticketschalter, sodass wir am Ende zum Glück Einchecken durften.

Condor Flugzeug nach Mexiko

Beinfreiheit und Medienangebot in einem  Condor Flugzeug

Wer wenig Ansprüche an eine Fluggesellschaft hat, der kann bei Condor sorgenfrei buchen. Wir persönlich waren jedoch überrascht, dass eine deutsche Fluggesellschaft auf einem internationalem Flug, so miserabel abschneidet. Dabei hatte zu Beginn im Flugzeug alles so gut begonnen. Wir wurden in unseren Sitzbbildschirmen mit einem Karibikfoto begrüßt. Das sollte dann letztlich aber auch das einzig Positive gewesen sein. Wären wir Wenigflieger, hätten wir den anschließend unserer Meinung miserablen Service der Condor vielleicht noch durchgehen lassen – schließlich zahlten wir für den Flug nicht allzu viel.  Da wir allerdings gerade erst im Sommer mit Garuda Indonesia und Bangkok Airways für sehr günstiges Geld, dafür mit einem Top-Service geflogen sind, wissen wir, dass auch günstige Flüge sehr angenehm sein können. Die Condor könnte sich jedenfalls ein Beispiel an Garuda Indonesien nehmen!

Beim Condor-Flieger war die Beinfreiheit für einen elfstündigen Flug katastrophal. Gerade große Menschen wie wir wussten spätestens nach drei Stunden nicht mehr, wohin mit ihren Beinen. So kam es auch, dass die meisten Menschen relativ früh ihre Sitze verließen und im Flugzeug umherwanderten, was nicht gerade entspannend war. Zu der Unruhe trug sicherlich auch das (fast) nur gegen Entgelt erhältliche Medienangebot bei. Ganze zwei Filme waren kostenlos. Wollte man weitere Filme sehen beziehungsweise Musik hören, hätte man sich einen Zugang zum Preis von 8 USD bei der Stewardess erkaufen müssen. Die Kopfhörer kosteten ebenfalls extra – 3,50 USD pro Stück.

Medienangebot beim Condor Flug

Das Essen und die Gerichte in einem Condor Flugzeug

Beim Essen durfte man nicht wählen – alle bekamen jeweils dasselbe Gericht. Normalerweise werden immer mindestens zwei Gerichte zur Auswahl angeboten. Naja, da wir nicht wählerisch sind, hätten wir das noch so hingenommen. Allerdings fiel die Portion vergleichsweise sehr mager aus. Es gab weder frische Früchte, noch gab es Gemüse oder sonstige angepasste mexikanische Gerichte. Mexikanische Gerichte hätten wir bei einem Flug nach Mexiko erwartet. Wer Snacks oder alkoholische Getränke wollte, musste draufzahlen. Softdrinks und Wasser gab es zwar kostenlos, wurde jedoch viel zu selten angeboten. Sodass die meisten Leute begannen, selbst nach Wasser zu fragen.

Essen auf dem Flug nach Mexiko im Condor Flugzeug

Natürlich erwarten wir nicht alles kostenlos, aber da wir vorher zu einem ähnlichen Preis mit der Garunda Indonesia, Bangkok, Airways, China Airlines und sogar der Singapore Airlines geflogen sind, können wir der Condor für diesen Service leider nur die Note 5 verpassen! Wir würden die Condor nicht noch einmal buchen, wenn wir eine Alternaive hätten. Denn in Karibikstimmung bringt  einem die Condor nicht gerade :-).

Günstiger Transport/Transfer von Cancun nach Tulum

Nachdem wir den Flug hinter uns hatten und abends in Cancun ankamen, mussten wir noch irgendwie zu unserer Unterkunft gelangen. Da wir uns schon vorher dafür entschieden, nicht in Cancun oder dem nächstgelegenen Touristenort Playa del Carmen zu bleiben, sondern direkt nach Tulum weiterzureisen, brauchten wir ein Transport dorthin. Dazu gab es mehrere Transportmöglichkeiten.

Transport von Cancun nach Tulum mit dem ADO BUS

Die erste und die günstigste Möglichkeit wäre der Transport mit dem ADO-Bus gewesen. Die Tickets für den ADO-Bus kann man direkt am Flughafen erwerben. Die Fahrt von Cancun nach Tulum hätte zwischen drei und vier Stunden gedauert, weil der Bus noch in Playa del Carmen eine Zwischenstopp einlegt.

– Wir entschieden uns gegen den ADO-Bus, weil wir müde waren, uns die Fahrtdauer deshalb zu lange erschien und wir außerdem nach Möglichkeit nicht erst spät abends in einem fremden Ort ankommen wollten.

Transport von Cancun nach Tulum mit dem Shared Shuttle Service

Die zweite Möglichkeit bestand darin, einen Shared Shuttle Service zu buchen. Das heißt, einen Shuttle Service mit anderen Reisenden, die in dieselbe Richtung wollten, zu teilen. Dieser sammelt die Touristen direkt am Flughafen ein und fährt diese bis ins Hotel beziehungsweise in die Unterkunft. Diese Möglichkeit ist oft genauso gut wie ein Taxi oder ein eigener Fahrer. Denn wenn man so wie wir Glück hat, sind nur wenige Touristen vor Ort, sodass man direkt losfährt  und in 1,5 Stunden bereits in Tulum ankommt.

– Wir entschieden uns für diese Möglichkeit, da sie uns am sinnvollsten für unsere Lage erschien. Im Nachhinein war diese Entscheidung auch richtig, denn wir waren nur zu zweit und der Fahrer brachte uns in Nullkommanichts nach Tulum. Es war wie ein Privattaxi! Insgesamt zahlten wir 45 Euro für zwei Personen, um von Cancun bis Tulum an die Haustür unserer Unterkunft gebracht zu werden. Das war ein super Service zu einem wirklich fairen Preis.

Transport von Cancun nach Tulum mit einem Mietauto

Die dritte Möglichkeit wäre gewesen, am Flughafen ein eigenes Auto zu mieten. Mit einem gemieteten Fahrzeug ist man noch flexibler und kommt ebenfalls schnell in Tulum an.

– Wir entschieden uns dagegen, da wir in einem für uns noch fremden Land nicht übermüdet abends fahren wollten. Ein Mietfahrzeug wollten wir uns erst später mieten, wenn wir Land, Leute und die Verkehrsbedingungen besser einschätzen konnten.

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Transport von Cancun nach Tulum mit einem Privattransporter

Die vierte Möglichkeit wäre ein Privatfahrer gewesen, der einem in Cancun abgeholt und nach Tulum gefahren hätte. Die meisten dieser Fahrer werden vom Hotel oder der Unterkunft auf Wunsch beauftragt.

– Unsere Vermieterin wollte uns einen solchen Privatfahrer für umgerechnet 100 Euro zur Verfügung stellen. Das war für uns allerdings dann doch ein bisschen zu teuer, weshalb wir das Angebot dankend ablehnten.

Transport von Cancun nach Tulum mit dem Taxi

Eine andere einfache Art, ist der Transport mit dem Taxi. Dazu fragt man einfach einen Taxifahrer am Airport, ob dieser einen nach Tulum fahren kann. Der Preis ist meistens verhandelbar. Um eine gewisse Preisvorstellung zu bekommen, kann man pro Kilometer circa 10 Pesos rechnen. Von Cancun bis nach Tulum sind es circa 130 Kilometer, was umgerechnet circa 65 Euro kosten würde.

– Für uns war diese Möglichkeit ebenfalls zu teuer.

Fazit zum Transport von Cancun nach Tulum

Wie man sieht, gibt es mehrere Möglichkeiten, um von Cancun nach Tulum zu kommen. Je nach Vorliebe und Zeit ist sicherlich für jeden etwas dabei.

Tipp: Wir buchten unseren Transfer Online im vorraus. Wir wurden am Flughafen begrüßt und ohne jegliche Probleme bis an die Haustür unserer Unterkunft in Tulum gebracht. Der Fahrer war super nett, setzte sich mit unserer Vermieterin telefonisch in Verbindung, um die Unterkunft zu finden und half uns beim Ein- und Ausladen unseres Gepäcks. Auf jeden Fall empfehlenswert!

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