Tipps für Reisende zur Abmeldung aus Deutschland und Kündigung der Gesetzlichen Krankenkassen

Die meisten Menschen, die in Deutschland als Angestellter, Arbeiter oder Beamter einer Beschäftigung nachgehen beziehungsweise noch Schüler oder Studenten sind, kommen mit der Kündigung der Krankenversicherungspflicht zwecks Abmeldung aus Deutschland kaum in Kontakt.

Die Versicherungspflicht besteht bei Angestellten automatisch – der entsprechende Krankenkassenbeitrag wird bei Angestellten direkt vom Lohn abgeführt. Beamte begleichen ihren Krankenkassenbeitrag von ihren Bezügen. Nichterwerbstätige Schüler und Studenten bis zu einem Alter von 25 Jahren genießen eine Familienversicherung.

Bei denjenigen, die eine selbstständige Bahn einschlagen, sich auf längere Reisen begeben oder den Wohnort ins Ausland verlegen, verhält es sich mit der Krankenversicherung und vor allem mit dem Zahlen der Beiträge allerdings ganz anders. Diese müssen die Beiträge zur Krankenversicherung selbst entrichten. Solange man in Deutschland lebt, ist das auch alles soweit noch in Ordnung.

Meldet man sich aus Deutschland ab, sieht es allerdings ganz anders aus. Ähnlich wie wir haben auch andere Langzeitreisende und digitale Nomaden nämlich häufig Probleme mit Krankenversicherungen, wenn sie sich aus Deutschland abmelden. Deshalb wollen wir euch mit diesem Beitrag nach unserem besten Wissen und Gewissen aufklären und Tipps geben, wie ihr euch ohne viel Aufwand am besten von der deutschen Krankenversicherungspflicht befreit.

Was bedeutet die Krankenversicherungspflicht in Deutschland für Reisende, Digitale Nomaden oder Auswanderer?

Jeder, der in Deutschland lebt und gemeldet ist, muss sich bei einer Krankenkasse versichern. Das ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Die gesetzliche Grundlage ist im §5 SGB V geregelt. Das bedeutet einerseits, dass man als gemeldeter Bürger in Deutschland automatisch per Gesetz Anspruch auf Krankenversicherungsleistungen hat.

Gleichzeitig bedeutet es aber auch, dass man ab dem Anmeldetag einen Beitrag an eine Krankenversicherung seiner Wahl leisten muss! Je nach Status (Angestellter, Beamter, Student, Selbstständiger etc. ) muss/kann man sich für eine private oder gesetzliche Krankenkasse entscheiden.

Um es vielleicht noch klarer zu formulieren: Die Versicherungspflicht in Deutschland ist eine Zwangsabgabe an die Krankenkassen. Als gemeldeter Bürger in Deutschland muss man diese Abgaben bezahlen und man hat nicht die Freiheit zu entscheiden, ob man diese Krankenversicherung überhaupt haben möchte oder nicht!

Tipp! Wenn man sich vor einer längeren Auslandsreise in Deutschland nicht abmeldet und die Krankenversicherung nicht kündigt, dann laufen die Beiträge ohne Weiteres weiter – auch wenn man sich im Ausland aufhält!

Ein Beispiel wie sich eine GKV bei nicht Abmeldung aus Deutschland auswirken kann

Man verreist für zehn Monate nach Australien, schließt eine separate Reisekrankenversicherung ab, gibt der Krankenkasse in Deutschland jedoch nicht Bescheid, kündigt diese auch nicht und meldet sich in Deutschland nicht ab. Dann kehrt man nach 10 Monaten zurück und bekommt die Beiträge für die letzten zehn Monate von eben dieser Krankenversicherung in Rechnung gestellt.

Dabei ist es egal, ob man zehn Monate oder einige Jahre weg war. Die Beiträge werden aufsummiert und sogar noch mit einem Zins belegt. Man wird automatisch verschuldet. Die Gesetzliche Krankenversicherung stuft einen in solch einem Fall als Freiwillig Versicherten ein (der Begriff Freiwillig ist hier Irreführend) und summiert mindestens ca. 170 Euro plus Mahngebühr jeden Monat auf. Bei der Rückkehr nach Deutschland wird die Krankenkasse also circa 1700 Euro von einem zurückverlangen.

Man kann es nicht oft genug wiederholen

Deshalb kann man es hier nicht oft genug wiederholen: Seid vorsichtig als Langzeitreisender, als Digitaler Nomade oder Auswanderer mit den Krankenversicherungen in Deutschland. Wenn ihr keine böse Überraschung bei der Rückkehr erleben wollt, klärt unbedingt vor der Ausreise aus Deutschland mit den Krankenversicherungen alles ab. Holt euch dazu eine Abmeldebescheinigung beim zuständigen Meldeamt, kündigt eure Krankenversicherung und lasst euch die Kündigung unbedingt schriftlich bestätigen!

Es gibt nur eine Lösung, der Versicherungspflicht als Reisender zu entgehen!

Man muss sich aus Deutschland beim Meldeamt komplett abmelden! Wenn man sich entscheidet, für längere Zeit ins Ausland zu gehen, dann ist das der sinnvollste Weg. Dies erspart einem die hohen Kosten für die Pflichtversicherung und man hat anschließend die freie Wahl, ob man für seine Reise bei einer entsprechenden Versicherungsgesellschaft einen Versicherungsschutz in Anspruch nehmen möchte.

Die gesetzliche Grundlage zur Abmeldung aus Deutschland und der automatischen Entlassung aus der Krankenversicherungspflicht

Nach der Abmeldung aus Deutschland ist man nicht mehr versicherungspflichtig, auch wenn die Gesetzlichen Krankenkassen bzgl. dreimonatiger Weiterzahlung oft etwas anderes behaupten. Man muss keine weiteren drei Monate bezahlen. Die gesetzliche Grundlage hierzu findet ihr unter § 190 SGB Abs. 13 Nr. 2 SGB V :

§ 190 Abs. 13 Nr. 2 SGB V: “Die Mitgliedschaft der in § 5 Abs. 1 Nr. 13 genannten Personen endet mit Ablauf des Vortages, an dem:
1. ein anderweitiger Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall begründet wird oder
2. der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt in einen anderen Staat verlegt wird.”

Eine Abmeldung führt oft zu Problemen mit den Gesetzlichen Krankenkassen, die dann anfangen, unterschiedliche Beweise zu verlangen. Wie zum Beispiel neben der Abmeldebescheinigung, eine Adresse im Ausland, eine Krankenversicherung im Ausland usw … . Das Einzige, was man der GKV tatsächlich aushändigen muss, ist die Abmeldebescheinigung aus Deutschland. Die GKV ist für einen nicht mehr zuständig, wenn man sich in Deutschland abgemeldet hat.

Tipps zur Vorgehensweise, wie man am besten eine Krankenkasse kündigt

Um den meisten Ärger mit den Krankenkassen zu vermeiden, empfehlen wir euch folgende Reihenfolge:

  • Krankenversicherung für das Ausland: Schliesst zuerst eine Reise- oder Auslandskrankenversicherung ab, die am Tag der Ausreise beginnt. Dann habt ihr einen Beweis für die Gesetzliche Krankenkasse, dass ihr anderweitig im Ausland versichert seid.
  • Adresse im Ausland: Wenn ihr im Ausland keine Adresse habt, weil ihr immer auf Reisen seid, dann nehmt einfach eine Adresse von einem Hostel, einem Hotel oder einer Ferienwohnung. So habt ihr eine Adresse für die Gesetzliche Krankenkasse, die sie zufrieden stellt.
  • Abmeldebescheinigung: Die Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung müsst ihr bis zu dem Tag bezahlen, bis ihr euch beim Meldeamt abmeldet und eine Abmeldebescheinigung habt. Das Ausstellen dieser Abmeldebescheinigung dauert meistens nicht mal zehn Minuten. Die Abmeldebescheinigung ist das wichtigste Dokument, das die Krankenkasse sofort zufrieden stellt.
  • Kündigungsfrist: Sollten die Krankenkassen weitere drei Monate Zahlungen von euch verlangen, dann verweist auf §190 Abs. 13 Nr. 2 SGB V. Zudem ist eine Kündigung einer Krankenkasse in Deutschland nicht möglich, sondern nur ein Wechsel! Das einzige was ihr hier tun könnt, ist die GKV drei Monate im Vorraus zu informieren, was unserer Erfahrung nach jedoch nichts bringt.

Hinweis: Der Abmelde-Aufwand ist nicht sehr hoch und lohnt sich meistens, wenn ihr für mindestens sechs Monate ins Ausland geht. Beachtet hierbei allerdings, dass eine Abmeldung nicht nur Vorteile (wie beispielsweise den Austritt aus der Gesetzlichen Krankenversicherung) mit sich bringt, sondern auch einige Nachteile (z.B. Wohnsitz abmelden), die im Endeffekt jeder für sich abwägen muss.

Versicherungsschutz vor oder nach der Abmeldung aus Deutschland abschließen?

Die Abmeldung aus Deutschland spielt eine wichtige Rolle, was den Abschluss von Reise- und Auslandskrankenversicherungen betrifft. Denn sobald du dich aus Deutschland abgemeldet hast, wird es bei vielen Anbietern nicht mehr möglich sein, eine Reise- oder Auslandskrankenversicherung abzuschließen.

Theoretisch kannst du zwar immer noch nach einer Abmeldung aus Deutschland eine Reiseversicherung zum Beispiel online abschließen, der Versicherer muss jedoch im Falleintritt nicht leisten! Denn in vielen Verträgen steht drin, dass die Versicherung nur gültig ist, wenn man beim Vertragsabschluss noch in Deutschland gemeldet war. Hier als Beispiel ein Auszug aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der HanseMerkur:

Reiseversicherung bis zu 1 Jahr: Versicherungsfähig sind Personen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland

Auslandskrankenversicherung bis 5 Jahre: Versicherungsfähig sind Personen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland bis zum vollendeten 75. Lebensjahr

Wichtig: Hier ist es ganz bedeutend nachzufragen, ob ein Versicherungsschutz auch besteht, wenn man sich aus Deutschland abgemeldet hat! Verlangt eine schriftliche Bestätigung der Antwort auf diese Frage.

Ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte

Wir hatten eine Reiseversicherung bei der Hanse Merkur für ein Jahr abgeschlossen. Zu dem Zeitpunkt waren wir in Deutschland gemeldet. Nach Abschluss der Versicherung meldeten wir uns in Deutschland ab. Das funktionierte ohne Probleme. Als jedoch unsere einjährige Reisekrankenversicherung zu Ende ging und wir eine Anschlussversicherung brauchten, weil wir uns entschieden, noch länger im Ausland zu bleiben, verweigerte uns die HanseMerkur unseren Versicherungsschutz zu verlängern, obwohl überall für eine fünfjährige Auslandsversicherung geworben wird.

Das Absurde daran war, dass die HanseMerkur uns mitteilte, dass wir uns in Deutschland wieder anmelden, dann deren Auslandskrankenversicherung abschließen und uns abschließend in Deutschland wieder abmelden können.

Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, die passende Versicherung im Voraus abzuschließen. Neben dem bereits Besagten kam aber noch ein Knaller obendrauf. Denn das Paket der unterjährigen Reisekrankenversicherung von der HanseMerkur leistete nicht bei Reiseunterbrechungen im Heimatland. Als wir für einige Wochen unsere Eltern in Deutschland besuchten, ruhte die Krankenversicherung also.

Hätten wir einen Arzt oder das Krankenhaus aufsuchen müssen, hätten wir die Kosten dafür selbst tragen müssen. Das war uns vorab in der Form nicht bewusst. Mit einer eingeschränkten Versicherungspflicht hatten wir gerechnet, das wäre auch logisch gewesen. War es aber nicht. So verbrachten wir in Deutschland mehrere Wochen ohne einen Versicherungsschutz und zahlten unsere Arztbesuche selbst.

Durch diesen Fall waren wir gezwungen, uns nach einer alternativen Krankenversicherung umzusehen. Nach einer Krankenversicherung, die bei Reiseunterbrechungen in Deutschland einige Wochen leistet und nach einer Versicherung, die man auch abschließen/verlängern kann, wenn man in Deutschland nicht gemeldet ist. Nach einigen Vergleichen und Recherchen entschieden wir uns für die BDAE Auslandskrankenversicherung bis zu 5 Jahre. Welche Punkte dabei entscheidend waren, könnt ihr bald im nächsten Artikel nachlesen.

Wichtig: Wenn du dich aus Deutschland abgemeldet hast, dann schließe keine Reise- oder Auslandskrankenversicherung ab,  die bei Reiseunterbrechungen in Deutschland nicht leistet! Beachte bei der Auswahl deiner Reise- oder Auslandskrankenversicherung zudem, dass dein Versicherungsschutz ohne größeren Aufwand auch vom Ausland aus verlängert oder abgeschlossen werden kann.

Fazit und eigene Meinung zur Krankenversicherungspflicht

Ich hoffe, dass wir euch in dem Beitrag einige Tipps bezüglich der Abmeldung aus Deutschland und der Kündigung der Gesetzlichen Krankenkassen geben konnten. Durch die Digitalisierung wird dieses Thema noch mehr in den Vordergrund treten, da immer mehr junge Menschen ortsunabhängig leben möchten und werden.

Ich habe mich bereits dreimal in Deutschland angemeldet oder abgemeldet und jedesmal hatte ich Ärger mit den Krankenkassen. Lisa hat sich einmal abgemeldet, hatte aber auch Ärger. Das eine Mal wollten die Geld für Beitragsschulden haben für die Zeit, die wir im Ausland waren, obwohl sie mich im Ausland überhaupt nicht versichern konnten. Das andere Mal wollten die Krankenkassen von uns beiden eine Weiterzahlung von drei Monaten haben, obwohl es per Gesetz klar geregelt ist, dass man von der Krankenversicherungspflicht befreit ist, wenn man in Deutschland abgemeldet ist! Und ein anderes Mal wollten sie mir keine Kündigung bestätigen, weil ich denen keine Adresse im Ausland nennen oder eine andere Versicherung bestätigen wollte.

P.S.: Meiner Meinung nach überschreiten viele Krankenkassen schon längst ihre Befugnisse und führen sich wie Gesetzeshüter auf. Sie verlangen Informationen, die sie nichts angehen und machen es vielen Menschen vor einer bevorstehenden Langzeitreise oder vor dem Auswandern schwerer als notwendig. Ich bin der Meinung, dass die Krankenversicherungspflicht ein schwerer Eingriff in die Freiheit eines jeden Menschen in Deutschland darstellt. Jeder sollte frei entscheiden können, ob er sich versichert, in welchem Umfang er sich versichert und bei wem er sich versichert. Andere Länder wie Argentinien geben Beispiele, wie eine Kombination aus öffentlichem und privatem Gesundheitssystem ausschauen kann.

 

Wie immer freuen wir uns über eure Kommentare und Erfahrungen zu diesem Thema.

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Kramer
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Kramer

Hallo und vielen lieben Dank für diesen äußerst informativen Beitrag.

Carmen Leuze
Gast
Carmen Leuze

Vielen Dank für diesen sehr interessanten Beitrag. Ich komme aus der Schweiz und wir werden voraussichtlich im April die Schweiz verlassen. Leider wird es uns auch in der Schweiz nicht einfach gemacht mit der kündigung der Krankenkasse.
Mit diesem Beitrag werde ich mich jetzt noch mehr in die Thematik einlesen und informieren.

eberhard
Gast
eberhard

danke für den beitrag, sehr aufschlußreich. was mich nun mal interessieren würde, habt ihr erfahrungen damit, wie sich eine pflicht-krankenkasse anstellt,, wenn man zurück nach D zieht und wieder krankenversichert sein will/muß?

Harm Diesner
Gast
Harm Diesner

Danke für Eure weit reichende Information bezügl.Krankenversicherung.
Kennt Ihr zufällig auch Langzeitreisende, die Rente beziehen und wie das da läuft, wenn man sich aus Deutschland abmeldet? Gibt es da vielleicht auch noch Abzüge von der Rente, wenn man keinen Wohnsitz mehr in Deutschland hat?
Viel Freude bei Euren Reisen wünscht
Harm

Anett
Gast
Anett

Die Kompetenzüberschreitung der KK kann ich bestätigen. Sie wollten von mir auch Informationen, die sie meiner Meinung nach nichts angehen. Trotz Abmeldung bei der KK durch das AA und einer Abmeldebescheinigung aus DE wurde mein Konto gepfändet und es ging hier um mehrere tausend Euro. Die Begründung: ich könnte ja selbständig in DE arbeiten und so müsse ich krankenversichert sein.

Mati
Gast
Mati

In meinem Fall hatte ich für einen langen Auslandsaufenthalt eine „Anwartschaft“ bei meiner privaten Krankenkasse beantragt.
Dazu musste ich eine neue Versicherung im Aufenthaltsland nachweisen.
(Die hätte ich übrigens nach erfolgtem Nachweis auch wieder kündigen können.)
Ich musste dazu jedoch weiterhin die deutsche „Pflegepflichtversicherung“ monatl. bezahlen damit mein Status nicht verfällt.
Allerdings war ich auch nicht offiziell abgemeldet in De.
Nach 11 Jahren im Ausland konnte ich aufgrund der „Anwartschaft“ dann wieder die deutsche Krankenkasse im gleichen Tarif aktivieren.
Ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Thomas Brathge
Gast
Thomas Brathge

Ein sehr interessanter Beitrag. Auf mich kommt dieses Problem im nächsten Jahr zu. Im Moment bin ich nooch privat versichert, werde aber im Januar kurzzeitig in ein Angestelltenverhältnis wechseln und somit in die GKV kommen.
Ich wollte allerdings in Deutschland weiterhin mit meinem Wohnsitz gemeldet sein. Ich habe mich bisher nur oberflächlich mit dem Thema beschäftigt. Was für Vorteile hat denn eine Abmeldung in Deutschland? Kann es Probleme bezüglich Paß-Neuausstellung geben wenn man sich abgemeldet hat?
Gruß
Thomas

Steffi
Gast
Steffi

Vielen Dank für diesen tollen und vor allem hilfreichen Bericht.
Aber ich hätte dennoch eine Frage wie sieht es aus wenn mann zum Beispiel nach 5 oder 10 jahren nach Deutschland zurück geht und in die gesetliche Krankenkasse möchte nehmen die da einen wieder auf ?Habe gehört das das nicht immer der Fall ist oder bis zu einen bestimmten Alter.

Sol
Gast
Sol

Herzliche Grüße,
ich habe sehr unproblematische Erfahrungen gemacht.
Abmeldung bei der Krankenkasse mit Flugticket und Auslandskrankenversicherung. Nach 6 Monaten, wenn ich zurück bin, kann ich mich ohne Anwartschaft wieder anmelden. Ich melde mich nicht aus D ab.
LG Sol

Jasmin
Gast
Jasmin

Vielen Dank für diesen wichtigen und interessanten Beitrag. Ich habe bei meiner KK (BEK) einen Antrag zur Anwartschaft gestellt, der auch sofort genehmigt wurde. Das Problem ist nämlich, dass wenn man sich abmeldet bei Rückkehr keine Möglichkeit besteht, wieder in die öffentliche KV einzutreten, man muss sich privat versichern, was einen finanziell ruinieren kann. Also, die Anwartschaft ist nicht gerade billig, aber durchaus wert (jedenfalls für mich). An- und Zurückmeldung war unproblematisch. Es hängt wohl auch vom Alter ab, auf jeden Fall rate ich, sich gut zu informieren. Ich war auch bei der Hanse Merkur versichert und sie bietet einen… Weiterlesen »