Durch Australiens Herz von Melbourne bis Darwin, 5600 Kilometer in 25 Tagen. Wage das Abenteuer und begleite uns 25 Tage lang auf unserem Roadtrip.

Wir sind ein reisendes Pärchen, das im Februar 2018 das dritte Mal nach Australien flog. Grund für die Reise ans andere Ende der Welt war diesmal, dass wir eine Auszeit brauchten und uns das Fernweh plagte. Zuerst verbrachten wir einen Monat in Sydney, anschließend einen Monat in Melbourne.

Da wir beide jeweils drei Monate Visum hatten, mussten wir uns nach unserer Zeit in Melbourne entscheiden, wohin die Reise gehen soll. Zuerst dachten wir an Adelaide, dann an Perth und schließlich an Cairns. Doch all diese Orte waren wieder größere Städte.

Sonnenuntergang in Melbourne

Wir machten uns bewusst, dass das, was Australien für uns in der Vergangenheit so besonders machte, aber nicht nur die Städte, sondern in erster Linie auch die Weite, die Freiheit und die Natur waren. Und so entschieden wir uns, den Geruch des Outbacks mit all der Natur wieder erleben zu wollen. Hals über Kopf stürzten wir uns deshalb in ein neues Abenteuer,
mieteten einen Camper und machten 25 Tage lang einen Roadtrip durch Australien – von Melbourne bis Darwin. Dabei legten wir 5600 Kilometer zurück und erlebten so einige Höhen und Tiefen. All unsere Abenteuer möchten wir mit euch in diesem eBook teilen.

Für alle Reisenden, die das Abenteuer wagen.

Ein Roadtrip ohne Startschwierigkeiten ist kein richtiger Roadtrip

Ich weiß nicht wieso, aber unsere Reisen beginnen immer mit einem Problem. Wir könnten fast schon eine Garantie auf die Aussage geben „Aller Anfang ist schwer“. Schon ganz zu Beginn unserer Reise ging uns am Frankfurter Flughafen die Dame am Flugschalter mächtig auf den Senkel. Sie wollte unbedingt ein Weiterflugticket aus Australien bestätigt haben. Erst nach einer endlos erscheinenden Diskussion begriff sie, dass man für Australien kein Weiterflugticket benötigt.

Ähnlich verlief jetzt auch der Start unseres Roadtrips von Melbourne nach Darwin. Der erste Tag unserer Reise ging komplett in die Hose. Der Grund war, dass wir unseren bereits gemieteten und bezahlten Britz Camper nicht abholen konnten ohne eine 5000 AUD Kaution zu hinterlegen.

Und das, obwohl wir extra eine Drittversicherung für 213,20 AUD bei der Allianz abgeschlossen hatten. Diese hätte sämtliche Schadenfälle abgedeckt. Dennoch war nichts zu machen. Die Mitarbeiter der Britz Filiale in Melbourne hatten keinerlei Verständnis für den Kunden. Das Einzige, was sie im Sinn hatten, war, uns eine weitere Versicherung anzudrehen, die genau, man höre und staune, das Gleiche abgesichert hätte wie die Allianz.

Kaum zu glauben, oder? Allerdings natürlich nicht zu einem Versicherungsbeitrag von 213,20 AUD, sondern zu einem Versicherungsbeitrag von 1225 AUD. Was ein Laden von Abzockern! Die Versicherung hätte uns bei den Britzern nicht nur fast sechsmal so viel wie bei der Allianz gekostet, sondern sie wäre 2 auch noch teurer gewesen als der Buchungspreis des Campers für die geplanten 25 Tage. Da wir nicht einsahen, uns doppelt für das ein und selbe zu versichern, blieb uns nichts anderes übrig als eine Kaution von 5000 AUD zu hinterlegen.

Somit mussten wir den ersten Tag auf den Camper verzichten. Denn, wie heißt es außerdem so schön „Ein Problem kommt selten allein“. Wir hatten auf unserer Kreditkarte kein ausreichendes Kreditlimit. Das heißt, wir mussten erst unsere Bank in Deutschland kontaktieren, um uns unser Kreditlimit erhöhen zu lassen. Doch das war aufgrund der Zeitverschiebung gar nicht so einfach. Hinzu kam, dass unsere Bank keinen 24 Stunden-Service anbot. Was ein Ärger! Wir fuhren also zurück in unsere Unterkunft.

Dort versuchten wir vergebens die Angelegenheit mit unserer Hausbank zu regeln. Die endlose Telefonwarteschleife zog uns unsere letzten Nerven. Wir hatten Glück, dass wir noch eine zweite Kreditkarte dabei hatten, die uns wortwörtlich den Hintern rettete. Die Entscheidung, zwei Kreditkarten mitzunehmen, war goldrichtig! So konnten wir besser spät als nie am nächsten Tag mit einer Kreditkarte auftauchen mit der wir 5000 AUD hinterlegen konnte. Wir hatten Glück, dass wir den Britz Camper mehr oder weniger sicherheitshalber einen Tag früher buchten, als wir ihn gebraucht hätten. Ursprünglich buchten wir ihn einen Tag früher, um unsere Reise stressfreier beginnen zu können. Wir wollten den Camper in Ruhe beladen und dann am darauffolgenden Tag rechtzeitig starten. Da aber immer alles anders kommt als man denkt, sparten wir uns durch das verfrühte Buchen des Campers zwar keinen Stress, aber wenigstens eine Nacht auf der Straße oder in einem überteuerten Hotel.

weiterlesen… Tag 2 – Ein verspäteter Roadtrip ist immer noch besser als gar keiner


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Unsere Literatur Empfehlung zu Australien.

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